Rohholz Einkauf

Am Anfang der Produktionskette steht die Rohholzbeschaffung. Der Einkaufspreis von heimischen Hölzern beeinflusst in einem hohen Maß den Endkundenpreis. Im Schnitt wird der Festmeter Buche um die 65,00 € netto ab Waldstraße verkauft. Bis das Holz zur Abholung am Waldrand gelagert werden kann, vergehen Jahrzehnte und unzählige Arbeitsschritte sind vonnöten.

Das beginnt mit der Pflanzung der Setzlinge. Die jungen Bäumchen müssen mehrmals selektiert werden, die sogenannte Durchforstung. Bis dahin entstehen für den Waldbesitzer ausschließlich Kosten. An einen Ertrag ist noch lange nicht zu denken. Haben die Bäume ihre gewünschte Stärke erreicht, müssen sie gefällt und anschließend aus dem Bestand an den Forstweg gerückt werden. Diese Arbeiten schmälern noch einmal den Gewinn des Waldbesitzers. Am Ende bleibt nur noch ein ganz geringer Teil des Verkaufspreises als Ertrag übrig.

Bis auf wenige Ausnahmen werden die geernteten Hölzer auch im nahen Umfeld des Waldes weiterverarbeitet. Anders als bei Gas, Öl oder Pellets bleibt die gesamte wirtschaftliche Kaufkraft in der Region.

Fazit: Gemessen am Aufwand ist der Preis für unseren heimischen Rohstoff viel zu gering.