IBT Krämer
Infobrief PDF Drucken E-Mail

In 2011 wird die europäische Normung zur DIN EN 14961 Klassifizierung fester Biobrennstoffe und zur DIN EN 15234 Qualitätssicherung fester Biobrennstoffe u.a. für Holzpellets, Holzbriketts, Holzhackschnitzel und Scheitholz abgeschlossen.

Die Interessen der Brennholzwirtschaft wurden im europäischen Normenausschuß CEN/TC 335 „Feste Biobrennstoffe“ bereits seit 2007 durch das Institut für Brennholzwirtschaft IBT-Krämer vertreten. Seit 2009 hat der BuVBB e.V. die Teilnahme an den Ausschusssitzungen sowie den Ausarbeitungen der beiden Normen finanziell unterstützt. U. a. ist es gelungen, dass für Scheitholz die Holzfeuchte parallel zum Wassergehalt anzugeben ist. Damit wird Verbrauchern deutlich gemacht, dass es zwei Feuchtebegriffe gibt und, dass alle marktgängigen elektrischen Feuchtemessgeräte weiter verwendet werden können.

Die Beteiligung der Brennholzwirtschaft an der Erarbeitung der Scheitholznormen ist deshalb wichtig, weil sie in juristischen Auseinandersetzungen als geltende Regeln und Stand der Technik herangezogen werden. Der BuVBB e.V.  führt in Kooperation mit der Holzfachschule das Projekt „Gescheites Brennholz als erstes Branchenprojekt durch mit dem Ziel, Fortbildungsmaßnahmen für die Brennholzwirtschaft zu entwickeln und zu erproben. Es werden drei 2-tägige Fortbildungslehrgänge für Beschäftigte und Betriebsinhaber aus Brennholzbetrieben entwickelt und vom 29.11 – 04.12.2010 erstmalig erprobt zu den Themen:

  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Trocknung und Feuchtebestimmung
  • Normung, Messtechnik und Qualitätssicherung
  • Image- und Lehrfilm über die Prozesskette Brennholz vom Wald bis zum Ofen mit wesentlichen Prozessen und Akteuren.

Die Teilnahme an den Fortbildungen ist für abhängig Beschäftigte aus hessischen Brennholzbetrieben kostenfrei, andere Teilnehmer können gegen Kostenerstattung daran teilnehmen.

Das Projekt wird aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds - und der Holzfachschule finanziert sowie durch den Bundesverband Brennholzhandel & -produktion e.V. unterstützt. Infos und Termine: www.holzfachschule.de

Der Vortrag Häufig gestellte Fragen zu Scheitholz für Brennholzbetriebe, Verbraucher und Energiehandwerker kann ab 15.12.2010 kostenlos herunter geladen werden unter www.ibt-kraemer.de. Der Vortrag beantwortet knapp, sachlich und anschaulich eine Reihe von Fragen rund um Scheitholz. Es ist vorgesehen, den Vortrag um aktuelle Themen und Fragen zu erweitern und zu aktualisieren. Damit hat jeder Betrieb die Möglichkeit, selbst anlässlich eines Tages der offenen Tür oder einer Messe über wesentliche Themen zu berichten.

33 cm langes frisches Eichescheitholz wurde an der Luft in weniger als 1 Jahr auf 19,7 % Holzfeuchte getrocknet. Als kleinste repräsentative Stichprobe für die insgesamt 260 Eichenscheite wurden 6 Scheite zufällig ausgewählt. Die elektrische Widerstandsmessung mittels IBT-Richtlinie ergab eine durchschnittliche Holzfeuchte von 20,0 % mit einer Streuung von etwa ± 3,5 %. Die entsprechende Darrtrocknung (10 Tage) ergab eine durchschnittliche Holzfeuchte von 19,7 % mit einer Streuung von etwa ± 3,5 %. Die gemessenen Werte wichen bis zu ± 1,5 % gegenüber den entsprechenden Darrproben ab.

An dem Gewinnspiel haben sich BuVBB, Institut für Brennholztechnik IBT-Krämer und Holzfachschule Bad Wildungen beteiligt. Gewonnen haben:

1.    Roland Weber, Unterer Schorren 1, 88099 Neukirch (19,7%): 1 m³ (fm) Scheitholz

2.    Beatrice Schneider, Heinersgrund 3, 95463 Blindlach (19,83%): 1 m³ (rm) Scheitholz

3.    Rosi Böhm, Hauptstraße 25, 91790 Raitenbuch (19,9%): 1 m³ (srm) Scheitholz

aufbereitet und geliefert nach den Qualitätskriterien des Bundesverbandes Brennholzhandel & -produktion e.V. (BuVBB) (www.bundesverband-brennholz.de) hergestellt und jeweils von einem der nächstliegenden Mitgliedsbetriebe frei Haus geliefert. Dazu erhält jeder Gewinner das Infopaket Scheitholz per Post durch das Institut für Brennholztechnik IBT-Krämer (www.ibt-kraemer.de) bestehend aus:

  • „Natürliche Trocknung von Scheitholz“
  • Holzfeuchte-Messgerät TMT MD 018 F12
  • „IBT-Richtlinie zur Messung und Bestimmung der Brennholzfeuchte“

Kontakt

Institut für Brennholztechnik IBT-Krämer
Dipl.-Holzwirt Georg Krämer

Mittelweg 21
D-34537 Bad Wildungen

Mobil:  0170-9484088
Fax:     05621-752593

E-Mail:            Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Web:               www.ibt-kraemer.de

 
Preisausschreiben Lufttrocknung Eiche PDF Drucken E-Mail

Eiche muss 2 – 3 Jahre lagern, bevor sie verbrannt werden kann – muss sie?

Welche Holzfeuchte (Wasseranteil bezogen auf Trockensubstanz) oder Wassergehalt (Wasseranteil bezogen auf Gesamtgewicht) wird der abgebildete Scheitholzstapel aus Weißeiche (EN 13356: QCXE) mit geschätzter Anfangsholzfeuchte von ca. 65 % am 09.10.2010, also nach weniger als 12 Monaten, haben?

Schätzen Sie auf eine Nachkommastelle genau die durchschnittliche Holzfeuchte und gewinnen Sie:

1. Platz:          1 m³ (fm) Scheitholz

2. Platz:          1 m³ (rm) Scheitholz

3. Platz:          1 m³ Scheitholz lose geschüttet

aufbereitet und geliefert nach den Qualitätskriterien des Bundesverbandes Brennholzhandel & -produktion e.V. (BuVBB) (www.bundesverband-brennholz.de) hergestellt und jeweils von einem der nächstliegenden Mitgliedsbetriebe frei Haus geliefert.

Dazu erhält jeder Gewinner das Infopaket Scheitholz bestehend aus:

  1. „Natürliche Trocknung von Scheitholz“
  2. Holzfeuchte-Messgerät TMT MD 018 F12
  3. „IBT-Richtlinie zur Messung und Bestimmung der Brennholzfeuchte“ 

Die durchschnittliche Holzfeuchte bzw. der Wassergehalt wird durch zwei unterschiedliche elektrische Widerstandsmessgeräte nach der IBT-Richtlinie zur Messung und Bestimmung der Brennholzfeuchte ermittelt. Hierzu werden 15 Scheite nach statistisch repräsentativen Methoden zufällig ausgewählt und nach der Darrmethode im Trockenschrank bis zur Gewichtskonstanz  getrocknet. Sie bilden die Basis für die durchschnittliche Brennholzfeuchte.

Bei mehreren gleichen Schätzungen entscheidet das Losverfahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 30.09.2010, 12.00 Uhr.

Den ausgefüllten Fragebogen bitte mit Name und Adresse schicken an Fax-Nummer: 05621-752593 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per Post an Institut für Brennholztechnik, Mittelweg 21, 34537 Bad Wildungen.

Weitere Infos finden Sie unter www.ibt-kraemer.de

Download Preisausschreiben Lufttrocknung Eiche
 
GenoPortal Energy Award 2009 PDF Drucken E-Mail

GenoPortal Energy Award 2009, JUWI AG, 28.10.09, Wörrstadt

Auf der diesjährigen Energiefachtagung bei der juwi Holzding AG in Wörrstadt setzte sich Prof. Dr.  Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a. D. und UN-Untergeneralsekretär a. D., für dezentrale Energielösungen ein. Nachhaltiger Klimaschutz und unabhängige Energieversorgung können in Gemeinden von Bürgern für Bürger in Form von Genossenschaften gestaltet werden. Energiegenossenschaften mit wirtschaftlichem Zweck und ausgeprägter Mitbestimmung der Anteilseigner nehmen bundesweit zu. Ca. 180 Fachleute diskutierten zusammen mit Energieexperten über konkrete Lösungsansätze. Hierzu gehörten auch die drei diesjährigen Preisträger des GenoPortal Energie Awards, die für ihr Engagement regionaler Energieversorgung ausgezeichnet wurden: Die Energiegenossenschaft Odenwald eG, Schleswig-holsteinische Kompetenzzentren Windenergie eG sowie das Institut für Brennholztechnik in Bad Wildungen.

Dr. Wolfgang George, Leiter Genoportal, würdigte das beharr-liche und zielorientierte Wirken des Instituts für Brennholztechnik als Grundlage für eine regionale Energieversorgung.

Georg Krämer bedankte sich bei seinem Mentor Karl Ernst Heise für die langjährige Unterstützung, beim Kompetenzzentrum Hessen-Rohstoffe (HeRo) e.V. für den Bewerbungsvorschlag sowie bei der Holzfachschule für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der Verband der Genossen-schaften e.V. berät und unterstützt Interessierte, die eine zweck-gebundene Wirtschaftsform mit gleichberechtigter Mitbestimmung suchen wie z.B. für den Betrieb eines Nahwärmenetzes. www.genoportal.de

 
Was in 2009 erreicht wurde PDF Drucken E-Mail

Institut für Brennholztechnik - was in 2009 erreicht wurde

Verbands- und Ausschussarbeit, Fachpublikationen, Messeausstellungen, Seminare und Vorträge gehören inzwischen zur Alltagsroutine unserer Aktivitäten. Nachfolgend möchten wir über die besonders herausragenden Ereignisse informieren.

Normung

Das Institut für Brennholztechnik ist von der Universität Stuttgart für den europäischen Normenausschuss CEN/TC 335 solid biofuels nominiert worden, um insbesondere die prEN 14961-5 Klassifizierung fester Biobrennstoffe: Scheitholz sowie prEN 15234 Qualitätssicherung fester Biobrennstoffe: Scheitholz zu unterstützen. Die Norm prEN 14961 soll in 2010 verabschiedet werden. Anlässlich der Sitzung am 2.-3. November 2009 in Leipzig konnten wir durchsetzen, dass nicht allein der Wassergehalt (Anteil Wasser bezogen auf Gesamtgewicht) als Grundlage in die Norm aufgenommen wird, sondern Holzfeuchte (Anteil Wasser bezogen auf wasserfreie Trockensubstanz) und Wassergehalt zusammen genannt werden. Hierzu wird im Anhang zur Norm eine Umrechnungstabelle von Wassergehalt in Holzfeuchte sowie von Holzfeuchte in Wassergehalt aufgeführt. Mit diesem Vorschlag wird ein Signal an die Verbraucher gerichtet, dass es zweierlei Feuchtebegriffe gibt, und, dass die vorhandenen Holzfeuchte-Messgeräte nach dem elektrischen Widerstandsprinzip auf der Basis von Holzfeuchte weiterhin verwendet werden können ohne ständig umrechnen zu müssen.

Projekt „Gescheites Brennholz“

Die Aufbereitung von Brennholz entwickelt sich aufgrund zunehmender Verknappung fossiler Energieträger rasant, dezentral, jedoch ohne erkennbare wirtschaftssystematische Strukturen oder Berufsbildung. Ziel des Projektes „Gescheites Brennholz“ ist es, praxisorientierte Lehrgänge und Informationen für die Arbeitssicherheit, Produktion und Qualitätssicherung von Brennholz (hier: Scheitholz und naturbelassene stückige Holzreste ab 20 cm Länge aus der Holzbe- und –verarbeitung) zu entwickeln und mit zehn abhängig beschäftigten Teilnehmern aus Brennholzbetrieben Hessens zu erproben. Das Projekt wird aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds - sowie aus Eigenmitteln der Holzfachschule finanziert und durch den Bundesverband Brennholzhandel & -produktion e.V. unterstützt. Infos zum Projekt und zur Holzfachschule finden Sie unter www.holzfachschule.de.

Infopaket Scheitholz

  • Infobroschüre „Natürliche Trocknung von Scheitholz“ (9,95 €)
  • IBT-Richtlinie „Messung und Bestimmung der Brennholzfeuchte“ (4,95 €)
  • Holzfeuchte-Meßgerät TMT MD 018 F12 (19,95 €)

Schornsteinfeger und Heizungsinstallateure können nun die in der Novellierung zur 1. BImSchV geforderte Betreiberschulung leicht und praxisgerecht umsetzen. Kesselhersteller, Kachelofen- und Luftheizungsbauer und Händler können ihren Kunden bei Inbetriebnahme einer Holzfeuerung ein Informationspaket über die brenn-stoffseitigen Anforderungen zur Verfügung stellen. Der Brennstoffhandel erhält durch den Verkauf von nassem Scheitholz im Frühjahr einen schnellen Kapitalrückfluss und kann kontinuierlich produzieren. Verbraucher können einen Teil der Brennstoffkosten durch Lufttrocknung einsparen. Durch gezielte Trocknung kann Brennholz effizient und emissionsarm verbrannt werden.
Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir das Infopaket Scheitholz weiterhin zum Sonderpreis von 28,00 € inkl. Porto, Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands (europäisches Ausland + 0,80 € Portoaufschlag) an. Durch die Kleinunternehmerregelung verzichten wir bewusst auf die Option zum Abzug der Vorsteuer. Dies macht unsere Leistungen nicht nur inhaltlich, sondern auch monetär verbraucherfreundlich.

Eiche muss 2 – 3 Jahre lagern, bevor sie verbrannt werden kann – muss sie?

 

Welche Holzfeuchte (Wasseranteil bezogen auf Trockensubstanz) oder Wassergehalt (Wasseranteil bezogen auf Gesamtgewicht) wird der abgebildete Scheitholzstapel aus Weißeiche (EN 13356: QCXE) mit geschätzter Anfangsholzfeuchte von ca. 65 % am 09.10.2010, also nach weniger als 12 Monaten, haben? Schätzen Sie auf eine Nachkommastelle genau die durchschnittliche Holzfeuchte und gewinnen Sie:

1. Platz: 1 m³ (fm) Scheitholz
2. Platz: 1 m³ (rm) Scheitholz
3. Platz: 1 m³ Scheitholz lose geschüttet

aufbereitet und geliefert nach den Qualitätskriterien des Bundesverbandes Brennholzhandel & -produktion e.V. (BuVBB) (www.bundesverband-brennholz.de) hergestellt und jeweils von einem der nächstliegenden Mitgliedsbetriebe frei Haus geliefert. Dazu erhält jeder Gewinner das Infopaket Scheitholz bestehend aus:

  • „Natürliche Trocknung von Scheitholz“
  • Holzfeuchte-Messgerät TMT MD 018 F12
  • „IBT-Richtlinie zur Messung und Bestimmung der Brennholzfeuchte“

Einsendeschluss ist der 30.09.2010, 12.00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Infos finden Sie unter www.ibt-kraemer.de

Zum Schluss

Der Verband der Genossenschaften e.V. (www.genoportal.de) würdigte am 28.10.2009 das beharrliche und zielorientierte Wirken des Instituts für Brennholztechnik für eine regionale Energieversorgung mit dem GenoPortal Energy Award 2009.
Mein besonderer Dank gilt Dipl.-Ing. Karl Ernst Heise, der Holzfachschule Bad Wildungen e.V., Bundesverband Brennholzhandel und ~produktion e.V., RAL-Gütegemeinschaft Brennholz e.V., Verband Energiehandel Hessen VEH, Dr. Jörg Lenk, Landesinnungsverband der Schornsteinfeger Hessen, Hessen-Forst, Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e.V., Martin Schultze und Dr. Gero Hütte von Essen, sowie der Fachpresse BM Bau- und Möbelschreiner, Wald + Holz, EnergieHolz, Forstmaschinenprofi, Forst & Technik, Kachelofen & Kamin und Holz-Zentralblatt.

Für das entgegengebrachte Vertrauen unserer zahlreichen Kunden und die gute Zusammenarbeit mit Betrieben, Seminarteilnehmern, Verbänden und Interessierten der Brennholzbranche bedanken wir uns und wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010, Ihr Georg Krämer

Institut für Brennholztechnik IBT-Krämer
Dipl.-Holzwirt Georg Krämer
Mittelweg 21
D-34537 Bad Wildungen
Mobil: 0170-9484088
Fax: 05621-752593
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Web: www.ibt-kraemer.de