Die Umwelt geht uns alle an

Die Umwelt geht uns alle an! Unter diesem Aspekt haben wir die „Kooperation Sauberes Holzfeuer“ ins Leben gerufen.

Deutschland hat sich zur Einhaltung ehrgeiziger Klimaziele verpflichtet und das ist gut so. Nur durch schnelles und konsequentes Handeln lassen sich diese Ziele erreichen. Jeder Mensch in unserem Land kann und sollte dran mitwirken, doch als Einzelner sind die Möglichkeiten naturgemäß begrenzt. So müssen zunächst die Voraussetzungen geschaffen werden, die wir Bürger dann auch umsetzten können.
Im Bewusstsein dieser Notwendigkeit hat sich für die Energiewende im Bereich „Holz als Brennstoff und CO2-Speicher“ ein Bündnis von Brennholzerzeugern und Ofenherstellern gebildet, um die optimalsten Bedingungen bei der Nutzung des Brennstoffes Holz zu ermöglichen.

Warum das alles? Holz zu verbrennen ist doch klimaneutral.
Ja, im Prinzip stimmt das, denn Holz gibt beim Verbrennen nur soviel CO2 ab, wie es beim Wachstum der Atmosphäre entzogen hat. Aber wir müssen bedenken, daß das nur bei 100% optimalen Bedingungen der Fall ist. Die gibt es aber in der Realität nicht. Wir müssen beim energetischen Einsatz von Holz den gesamten Prozess der Erzeugung, Verarbeitung, Lieferung, Verbrennung und der in diesem Prozess entstehenden Schadstoffe berücksichtigen.
Ein Baum benötigt zum Wachsen CO2. Er gibt es wieder ab, wenn er verbrannt wird. Selbst wenn der Baum im Wald stirbt und verrottet, erzeugen Bakterien daraus wieder CO2 und neue Bäume können wachsen. Im Gegensatz zu Kohle, Gas oder Öl, deren Energieträger fossiler Natur sind, die nach der Verbrennung keinen weiteren Kreislauf haben, unterliegt Holz einem nachhaltigen Kreislauf.
Diese Nachhaltigkeit ist immens wichtig. Der deutsch Wald speichert 1,2 Milliarden Tonnen CO2, das ist mehr, als in Deutschland jährlich emittiert wird (Quelle Deutschlandfunk).

So haben sich die qualifizierten, brennholzerzeugenden Betriebe und die renommierten deutschen Ofenbauer das gemeinsame Ziel gesetzt, alle Prozesse zur Schadstoffreduzierung bei der energetischen Nutzung von Holz zu optimieren.
Im Klartext bedeutet das:

  • Die Erzeugung, Verarbeitung und Lieferung von Brennholz wird konsequent unter dem Aspekt „höchstmöglicher Umweltschutz“ und „bestmögliche Kundenberatung“ betrieben.
  • Die Herstellung von Öfen für die Befeuerung mit Brennholz nutzt alle wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten, um die Verbrennungsprozesse auf ein absolutes Minimum an Schadstoffen zu reduzieren und ein Optimum des Wirkungsgrades zu erzielen.
  • Die Verbraucher (Brennholzkäufer und Ofenkäufer) erhalten somit die Möglichkeit zum optimalen Betreiben ihrer Holzbrennstelle.
  • Viele verantwortliche Stellen wie Schornsteinfeger, Kaminstudios und Verbraucherberatungen nutzen das KnowHow und geben dieses an den Ofenbetreiber weiter.
  • Ein kontinuierlicher Überwachunsprozess und ein stetes Austauschen von Erfahrungen sowie regelmäßige Schulungen sind die Basis für alle an der Kooperation Beteiligten.