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Forst Live Nord in Hermannsburg |
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Der Bundesverband Brennholzhandel & Brennholzproduktion e. V. präsentierte sich auf der diesjährigen Forst Live Nord mit einem eigenen Stand. Als Ergänzung zum Angebot des Verbandes informierte das Institut Brennholztechnik Krämer über die verschiedenen Methoden der Holztrocknung und natürlich auch über das Projekt „Gescheites Brennholz“.
Die Forst Live in Hermannsburg in der Südheide verkörperte den neuen Stil von zukünftigen Holzmessen. Auf der einen Seite wurden natürlich Maschinen und Zubehör für das produzierende Gewerbe ausgestellt, auf der anderen Seite präsentierten sich die verschiedensten Dienstleister rund um das Thema Holz und Landschaftspflege. Für den Verbraucher bot die Messe eine Menge Informationen im Umgang mit den erneuerbaren Energien. Neben Solar und Wärmepumpen spielte natürlich das Heizen mit Holz hier eine gewichtige Rolle.
Wie vielfältig zum Beispiel der Brennstoff Hackschnitzel eingesetzt werden kann,war auf der Messe all gegenwärtig. Bedingt durch sintflutartige Regenfälle in den Tagen vor der Messe, versank das Messegelände im knöcheltiefen Schlamm. Aufbauend auf einer Strohmatratze wurden unzählige Tonnen Hackschnitzel auf die Wege verbracht,
die dann problemlos von den Besuchern benutzt werden konnten. Mit welch einem anderen Energieträger wäre so etwas möglich gewesen? Die Herstellung der Messewege war übrigens eine logistische Meisterleistung seitens des Veranstalters. Hier gilt unser Dank Herrn Lambrü und seiner Mannschaft.
Der Bundesverband war durchgehend mit mindestens zwei Vorstandsmitgliedern vertreten, sodass den Besuchern immer ein Ansprechpartner zur Verfügung stand. Neben der Beratung der Verbraucher über die Qualität der Mitgliedsbetriebe stand natürlich auch die Mitgliederwerbung im Vordergrund. Hier haben wir sehr gute Gespräche geführt und sind davon überzeugt, dass in den nächsten Tagen weitere Betriebe ihre Mitgliedschaft erklären.
Ein weiteres Thema war für uns der Kontakt zu den Maschinenherstellern. Sämtliche ausgestellte Maschinen waren transportabel. Den Trend, dass immer mehr Betriebe an einer festen Betriebsstätte produzieren und daraus resultierend andere Anforderungen an die Maschinen gestellt werden, haben die Hersteller noch nicht erkannt. In den geführten Gesprächen konnte auch nicht erkannt werden, dass die Hersteller gewillt sind, sich diesem Thema zu öffnen. Allein die Firma Binderberger aus Östereich hat reagiert und uns zu einem Besuch in ihrem Werk eingeladen. Abschließend können wir zu Recht behaupten, dass der Auftritt des Verbandes auf dieser Messe ein voller Erfolg war. Das Verhältnis der Kosten zum Ertrag steht in einem absoluten Gleichklang. Dies haben wir aber auch der Großzügigkeit des Veranstalters zu verdanken, der uns die Entscheidung zur Teilnahme an der Messe durch ein gutes Angebot leicht gemacht hat. |
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